Stylisch aufgetischt: die richtige Servierpfanne für Deinen Tisch

Von Paella bis zum überbackenen Auflauf: Manche Gerichte sehen besonders gut aus, wenn Du sie nach dem Zubereiten direkt in der Pfanne servierst. Dies bringt nicht nur einen rustikalen Charme, sondern hat gleich mehrere Vorteile: Das Essen bleibt länger heiß und jeder kann sich selbst bedienen.

Servierpfannen wurden speziell für diese Aufgabe entwickelt. Sie bieten genug Volumen auch für große Portionen und sehen gleichzeitig gut aus.



Inhalt



Das lernst Du in diesem Artikel

  • Woran Du eine Servierpfanne erkennst
  • Welche Materialien am besten geeignet für Servierpfannen sind
  • Wann sich der Kauf einer Servierpfanne lohnt

Was ist eine Servierpfanne?

Auf den ersten Blick lassen sich Servierpfannen wegen der großen Ähnlichkeit leicht mit Schmorpfannen verwechseln: Sie haben hohe, gerade Wände und in der Regel zwei Griffe anstelle eines Stiels. Durch den hohen Rand bieten sie mehr Volumen, während die zwei Griffe sicherstellen, dass Du auch eine volle Pfanne sicher tragen kannst. Gleichzeitig stört kein langer Pfannenstiel auf dem Esstisch.

Wegen der großen Ähnlichkeit eignen sich die meisten Schmorpfannen auch als Servierpfanne. Wenn Du Platz sparen willst, lohnt es sich in der Regel mehr, in eine gute Schmorpfanne zu investieren, in der Du Deine Gerichte auch servieren kannst.

Es gibt aber auch Servierpfanne, die deutlich kleiner als Schmorpfannen (Durchmesser 16 cm) sind. Diese Modelle sind wirklich nur zum Servieren gedacht und kommen dann eher in Restaurants zur Präsentation der Gerichte zum Einsatz.

Servierpfanne aus Aluminium

Aus welchen Materialien bestehen Servierpfannen?

Servierpfannen können so wie auch Schmorpfannen aus verschiedenen Materialien bestehen. In Restaurants werden wegen ihrer rustikalen Optik häufig Gusseisen oder Stahl bevorzugt. Gusseisen hat zudem den Vorteil, Hitze sehr lange zu speichern und Speisen so sehr lange warm zu halten. Wenn Du zu Hause dazu neigst, beim Essen so spannende Gespräche zu führen, dass alle die Zeit vergessen, ist eine Pfanne aus Gusseisen also nicht verkehrt.

Häufig findest Du aber auch Servierpfannen aus Edelstahl oder Aluminium. Welches Material die beste Wahl ist, hängt auch von Deinen eigenen Kochansrpüchen ab: In unserem Artikel zu den verschiedenen Pfannenmaterialien erfährst Du alles über die Stärken und Schwächen der verschiedenen Metalle, aus denen heutzutage Pfannen gefertigt werden.


Gut zu wissen

Wenn Du die Servierpfanne auf einem Induktionsherd nutzen willst, muss sie einen ferromagnetischen Boden haben. Für den Einsatz im Ofen dürfen die Griffe nicht aus Kunststoff sein.

Sollte eine Servierpfanne beschichtet sein?

An der Frage nach der Beschichtung von Pfannen scheiden sich die Geister. Wie auch beim Material der Pfanne kommt es hier auf Deine Ansprüche und die Belastung an, der die Pfanne ausgesetzt sein wird.

PTFE (Teflon)

Der Klassiker unter den Pfannenbeschichtungen ist Teflon. Die Antihaftwirkung ermöglicht eine sehr fettarme oder gar fettfreie Zubereitung von Bratgut, allerdings zerkratzt die Beschichtung sehr schnell. Für eine Servierpfanne ist eine PTFE-Beschichtung keine gute Wahl, wenn Du Vorlegelöffel aus Metall nutzt oder Deine Gäste dazu neigen, mit Metallbesteck in der Pfanne zu hantieren.

Eine Pfanne mit PTFE-Beschichtung darf zudem niemals zu stark erhitzt werden, denn bei zu hohen Temperaturen sondert die Beschichtung giftige Dämpfe ab.[1] Je nach Rezept ist sie damit eher ungeeignet.

Mehr über die Vor- und Nachteile von Teflon erfährst Du in unseren Artikeln über Teflon und Teflonpfannen.

Servierpfanne mit Emaille Beschichtung

Emaille

Ein echter Hingucker sind emaillierte Pfannen aus Gusseisen. Emaille hat zwar keine gute Antihaftwirkung, ist aber dafür kratzfest, robust und auch für sehr hohe Temperaturen geeignet.

Unbeschichtete Pfannen

Puristen verzichten mitunter lieber komplett auf Beschichtungen und setzen auf reine Gusseisenpfannen. Richtig eingebrannt haben diese eine sehr gute Antihaftwirkung und sehen rustikal aus. Allerdings solltest Du darauf achten, die Speisen nicht über mehrere Stunden in einer solchen Pfanne zu lassen, da ansonsten der Eisengeschmack auf das Essen übergeht. Das ist zwar gut für Deine Eisenaufnahme, bringt Dir aber keine Begeisterungsstürme bei Deinen Gästen ein.

Du umgehst dieses Problem mit einer unbeschichteten Edelstahlpfanne. Sie speichert Hitze nicht so gut wie eine Gusseisenpfanne, eignet sich aber dennoch hervorragend zum Servieren. Ihr ist es auch egal, ob Deine Gäste scharfe Messer oder Metallbesteck in ihr benutzen. Optisch ist sie aber nicht so ansprechend wie eine Gusseisenpfanne.

Fazit

Für manche Gerichte ist es sinnvoll, sie direkt in der Pfanne zu servieren, in denen sie zubereitet wurden. Allerdings ist dafür nicht immer eine spezielle Servierpfanne notwendig, da eine Schmorpfanne fast immer dieselbe Rolle erfüllt.

Willst Du Platz sparen oder benötigst nur selten eine Servierpfanne, bist Du in der Regel besser mit einer hochwertigen Schmorpfanne bedient. Wenn der Platz in den Küchenschränken keine große Rolle spielt oder Du kleine Portionen in einer Pfanne servieren willst, lohnt sich die Anschaffung einer oder mehrerer (kleiner) Servierpfannen.

FAQ

Wofür werden Servierpfannen genutzt?

In Servierpfannen bereitest Du Lebensmittel nicht nur zu, sondern servierst sie auch darin. Die Zubereitung funktioniert dabei wie in einer normalen Bratpfanne. Hat die Pfanne keine Teflon-Beschichtung oder Kunststoffgriffe, kannst Du sie auch im Backofen nutzen.

Worin unterscheiden sich Servier- und Bratpfannen?

Bratpfannen haben eher niedrige Ränder, die gewölbt und schräg sind. Zusammen mit einem langen Griff lässt sich das Bratgut so gut wenden und schwenken. Servierpfannen haben hohe gerade Wände, um mehr Volumen zu bieten, sowie zwei kurze Griffe. Diese ermöglichen es, auch die volle und schwere Pfanne sicher zu tragen.

Quellen

[1] https://www.bfr.bund.de/cm/343/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-geschirr-mit-antihaftbeschichtung-aus-ptfe-fuer-das-braten-kochen-und-backen.pdf

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