Die Herstellung der STUR-Pfanne

Passion, Handwerkskunst & Herstellung in Deutschland

Der Guss

Die Reise jeder STUR-Pfanne fängt mit dem Guss an.

Aus rohem Eisenerz und Recyclingmaterial wird im Kupulofen bei 1.400 °C der Grundstoff für die Pfannen geschmolzen.

Dieses Gusseisen wird dabei genau auf die Pfannen abgestimmt, gesäubert und mehrfach geprüft.

Das flüssige Eisen wird dann in Sandformen gegossen, von denen jede das Negativ einer Pfanne enthält.

Die Nachbearbeitung

Nach dem Guss ist die Pfanne noch schwer. Bratfläche und Boden sind rau.

Jede Pfanne wird einzeln in eine speziell angefertigte Spannvorrichtung geklemmt und auf einer Drehmaschine computergesteuert "abgedreht".

Durch diesen Vorgang entsteht der glatte Boden und die glatte Innenseite - bei mehreren Hundert Umdrehungen pro Minute.

Dieser Prozess muss sehr präzise gesteuert werden: durch den angebrachten Stielgriff entsteht eine hohe Unwucht, die ausgeglichen werden muss.

Das Einbrennen

Durch die Drehbearbeitung wird die Pfanne silbern. Um ihre dunkle Farbe zu erhalten, wird die Pfanne jetzt "eingebrannt".

Dafür wird Traubenkernöl, das sonst auch zum Braten verwendet wird, hauchdünn auf die Pfanne aufgetragen.

Die Pfanne wird dann bei hoher Temperatur im Ofen eingebrannt. Das Öl verändert seine Konsistenz und bildet eine dunkle Schicht.

Diese Ölschicht schützt die Pfanne vor Rost, gibt ihr erste Antihafteigenschaften und bildet den Grundstein für die Patina.

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In jeder Pfanne steckt die Arbeit dutzender Hände.